Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern, die Zukunft schon.

Nachfahren der NS-Zeitzeugin Ruth Herskovits-Gutman zu Gast an der BBS 11
Zeitzeugen, die von den Gräueltaten des NS-Regimes berichten und somit wertvolle Informations- und Versöhnungsarbeit leisten, gibt es nur noch wenige. Umso wichtiger ist es, sich jede bietende Chance zu nutzen, um jene Menschen zu befragen.
Die Klasse BG 12192 ergriff am 04. September 2019 eine dieser seltenen Gelegenheiten und sprach mit Nachfahren der jüdischen NS-Zeitzeugin Ruth Herskovits-Gutman.
Ihre Tochter Hannah und deren Söhne Ben und Sam besuchten die BBS 11 und berichteten den Schülerinnen und Schülern über die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und insbesondere ihren Erfahrungen in Hannover.
Die inzwischen verstorbene Ruth Herskovits-Gutman wanderte 1941 zunächst nach Schweden, dann nach England aus, und fand schließlich in den USA eine neue Heimat.
Ihre Familie lebt bis heute dort. Da keines der Familienmitglieder Deutsch spricht, fand das Gespräch auf Englisch statt, was die Klasse überzeugend meisterte. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Dr. Wussow-Klingebiel und Herrn Petrik. Von der Gedenkstätte Ahlem war Shaun Hermel dabei.
Die drei Gäste erzählten sehr bewegend und anschaulich von den Erlebnissen ihrer Mutter bzw. Großmutter und davon, wie sie in ihrem Erziehungsstil von ihrer Vergangenheit beeinflusst wurde.
So erzählte Hannah von einer die Familie ständig begleitenden Verlustangst, die sich bis in die Enkel-Generation weitervererbte. Das Bedürfnis, alle Familienmitglieder um sich zu haben und nicht noch einmal voneinander getrennt zu werden, sei sehr stark.
Während der Erzählungen war die enge Verbindung unserer Gäste zu ihrer Mutter bzw. Großmutter deutlich spürbar.
Besonders interessant stellte Hannah ihre gespaltenen Gefühle gegenüber Deutschland dar und verdeutlichte, dass sie trotz der Ereignisse der NS-Zeit eine Vaterlandsliebe für unser Land empfinde. Und das, obwohl viele Familienmitglieder in verschiedenen Konzentrationslagern umgebracht wurden.
Als Tochter einer Zeitzeugin sehe Hannah eine besondere Verantwortung, sich gegen politische Ungerechtigkeit einzusetzen.
Die drei zeigten sich sehr offen gegenüber sämtlichen Fragen der Schülerinnen und Schüler, hatten großes Interesse an ihren Kenntnissen über den Nationalsozialismus und an deren Einschätzung der heutigen politischen Situation in Deutschland. So entstand ein reger Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern und unseren amerikanischen Gästen. Wir freuen uns darauf, die Familie in Zukunft noch öfter an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

Mit Highspeed in die Digitalisierung

Filme in HD ruckelfrei und ohne Verzögerung anschauen, riesige Datenmengen in rasendem Tempo down- und uploaden – all das gelingt mit einem leistungsfähigen Internetanschluss. Als erste BBS der Region ist unsere Schule an das Glasfasernetz angeschlossen, sodass  wir endlich alle im schnellen W-LAN surfen können.
Auch die Schüler*innen der neu eingerichteten iPad-Klasse im 11. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums profitieren vom schnellen Internet. Ebenso deren Parallelklassen, die ihre eigenen Geräte mitbringen oder ein iPad gegen eine geringe Gebühr von der Schule geliehen haben.
So manch ein Schüler in jenen Klassen dürfte nun zum ersten Mal in seinem Schülerleben eine vollständige Mappe haben. Fehlende Arbeitsblätter können schließlich unkompliziert beschafft werden und flattern online in Sekundenschnelle auf dessen Gerät.
Und auch die Schultasche verliert in Zukunft an Gewicht, denn bereits im Englischunterricht wird in den mit iPads ausgestatteten Klassen mit einem Online-Lehrbuch gearbeitet.
Neu an unserer Schule ist auch der Einsatz des bekannten Schulservers IServ, über den Schüler*innen und Lehrer*innen miteinander kommunizieren und Dateien versenden können.

 

Reformationstag

Donnerstag, 31.10.2019 ist Reformationstag.
Dies ist ein Feiertag und es ist schulfrei.
Am Freitag, 01.11.2019 findet regulär Unterricht statt.

Abiturentlassung 2019

Am 28.06.2019 fand in der historischen Aula der BBS 11 die Entlassung der Abiturient*innen des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft (BGW) statt. Begleitet wurde die Veranstaltung durch die Schulband unter Leitung von Jan Goeritz. Die Ehrung der Jahrgangsbesten erfolgt durch die stellvertretende Schulleiterin und Abteilungsleiterin des BGWs, Frau Schürmann. 

VK 1851 bei Gericht

Die VK 1851 besichtigte mit ihrem Klassenlehrer, Herrn Kujawski, im Juni das Amtsgericht Hannover und nahm an einer Verhandlung eines Schöffengerichts teil. Im Mittelpunkt stand ein Vorfall im Trinkermilieu des Hauptbahnhofes. Der bisher nicht einschlägig vorbestrafte Täter wurde durch das Gericht wegen schwerer Körperverletzung mittels eines Messers zu einer längeren Freiheitsstrafe verurteilt.