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Angehende Bankkaufleute zu Besuch bei der Deutschen Bundesbank in Hannover

Vom 17. bis 19. September 2018 nahmen drei Klassen unserer Berufsschule am Workshop „EZB: Geldpolitik im Krisenmodus“ im Hause der Deutschen Bundesbank in Hannover teil.
Die Klassen BK 1652, BK 1653 und BK1654 wurden zusammen mit ihren Fachlehrerinnen Frau Dr. Augath und Frau Hildebrandt von dem Referenten Hartmut Arendt am Eingang der Deutschen Bundesbank empfangen und anschließend in den Sitzungsraum geführt.
Herr Arendt führte die Klassen mit der Schlagzeile der Bild-Zeitung „Bundesbank schlägt Geld-Alarm!“ in das Thema ein. Nach einer kurzen Erörterung dieses provozierenden Titels hörten die Klassen einen Vortrag über die Risiken und Nebenwirkungen der EZB-Geldpolitik mit anschließender offener Diskussion. Dieses war für die Schülerinnen und Schüler der Bankenklassen eine tolle Gelegenheit, ihr Wissen zu komplexen Themen der Geld- und Zinspolitik der EZB auf motivierende Art zu erweitern.

VK1655 – Exkursion in die Welt der Kaffeekirschen

Espresso, Latte oder Cappuccino? Oder einfach nur Americano? Es gibt ihn in den verschiedensten Ausführungen: den Kaffee. Er ist das Lieblingsgetränk der Deutschen – noch vor Bier! – und begleitet uns durch unser Leben. Doch nur die wenigsten wissen, dass der Kaffee aus einer kirschähnlichen Frucht gewonnen wird: der Café Cereza, zu Deutsch: der Kaffeekirsche.
Und daher stammt auch der Name der Rösterei, die wir im Rahmen einer Exkursion mit unserer Klasse, der VK1655, und Frau Janssen besuchten: das Café Cereza. Inhaber Heiko Voßgröne lebt seinen Traum. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Südamerika fasste er den Entschluss, sein Hobby zum Beruf zu machen und machte sich mit seiner Kaffeerösterei selbstständig.
Als wir in seiner Rösterei ankamen, gab es zunächst neben Keksen eine Kostprobe seines gerösteten Kaffees. Während wir in den Genuss von Espresso, Cappuccino oder Americano kamen, erzählte uns Herr Voßgröne einiges über den Kaffee, das zweitwichtigste Handelsgut nach Erdöl.
Nach der Präsentation machten wir eine Kaffeeverkostung, in der Fachsprache Cupping genannt. Zur Auswahl standen vier verschiedene Sorten aus vier verschiedenen Ländern. Dabei war es höchst beeindruckend zu sehen, wie viele verschiedene Geschmacksrichtungen ein Kaffee haben kann. Zum Schluss wurden wir noch Zeugen einer „Live-Röstung“, was den interessanten und schmackhaften Tag abrundete. Alles in allem waren wir überrascht, wie facettenreich doch die Welt des Kaffees ist.
Tim Gennrich

„Wer wird Millionär?“ bei der Hannoverschen Volksbank

Auch in diesem Jahr war die BBS 11 auf der Bankenpräsentation der Hannoverschen Volksbank durch Frau Dr. Augath und Frau Boenisch als zukünftiges Klassenlehrerteam vertreten.
Die 13 Auszubildenden, die ihre Ausbildung zum 1. August angefangen haben, stellten dabei – geleitet durch Fragen analog der Fernsehsendung  „Wer wird Millionär?“ – die Hannoversche Volksbank vor. Während die ersten Fragen beispielsweise das Genossenschaftswesen oder die Verbundpartner behandelten, standen im späteren Verlauf immer mehr die Herausforderungen der Digitalisierung und die sozialen Medien im Focus – natürlich nicht ohne entsprechendem Einsatz dieser Medien.
Abgerundet wurde der Fernsehabend durch einen kulinarischen Ausklang und die
Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.

Besuch der Maker Faire 2018 in Hannover

Am Freitag, den 14. September 2018, besuchte der 11. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums der BBS11 die Maker Faire 2018 in Hannover. An über 200 Ständen durften die Schülerinnen und Schüler die Messe für Inspiration, Kreativität und Innovation erleben. 

Über das Außengelände des Hannover Congress Centrums schlich dieses Jahr mit dem Clampasaurus ein Wesen aus der Urzeit, vorbei an der Singer- und Songwriterbühne, einem Außenparcours für Modellautos und der schwimmenden Open Island. In den Hallen nebenan wurden erste Lötversuche unternommen, Grußkarten gebastelt oder die Pappcontroller von Nintendo Labo zusammengesteckt. Am Ende des Messetages hatte jeder Teilnehmer eine Menge neuer Eindrücke und Ideen gewonnen.

Klassenfahrt in den Oberharz

Die Woche vom 27. bis zum 31.08. verbrachten zwei 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums in dem idyllischen Sorge im Oberharz. Diese erlebnispädagogische Klassenfahrt zu Beginn des Schuljahres diente vorrangig der Teambildung in den Klassen und der Förderung persönlicher und sozialer Kompetenzen. Die Unterbringung im im DDR-Stil eingerichteten Ferienheim „Sorgenfrei“ und zahlreiche gemeinsame Aktivitäten zeichneten diese Woche aus.
Passend zur Lage des Dorfes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze wurden die Schülerinnen und Schüler mit der ZDF-Dokumentation „Das Opfer und sein Schütze“ im „Kino Sorgenfrei“ und einer anschließenden Grenzwanderung auf eine Zeitreise in das Jahr 1979 geschickt. Beim Wandern auf den Spuren der Geschichte konnte man so die jüngste deutsche Vergangenheit auf einzigartige Weise erleben. Bei täglichen sportlichen Aktivitäten wie Mountainbiken, Kajakfahren und ausgiebigen Wanderungen konnten die Schülerinnen und Schüler die Vielseitigkeit und Schönheit der Harzer Natur entdecken. Die grandiose Aussicht beim Marsch über die längste Fußgänger-Hängebrücke der Welt ließ alle staunen. Mit einem gemütlichen Beisammensein beim Abendbrot und einem geselligen Grillabend wurden die Tage dann abgerundet.
Insgesamt blicken wir auf eine sehr harmonische und abenteuerliche Woche zurück, in der sich tolle Klassengemeinschaften bildeten.

Wikingergeschichten am Ratzeburger See

Vom 27.08.18 – 31.08.18 ging es für die Schülerinnen und Schüler der Klasse BG 18113 an den Ratzeburger See. Übernachtet wurde in einem ehemaligen Gutshaus in Meetzen, einem kleinen, sehr ruhigen Ort in Mecklenburg Vorpommern. Die nächstgelegene kleinere Stadt lag ein Stück entfernt, so dass die Schülerinnen und Schüler die Chance hatten, sich ganz auf sich und die Klassengemeinschaft zu konzentrieren. So wurde in der Freizeit jeden Abend mit der gesamten Klasse das kommunikative Kartenspiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ gespielt, bevor die Abende mit Volleyball, Tischtennis, Fußball und anderen Laufspielen ausklangen.
Aber auch tagsüber gab es ein buntes Programm: Am „Wikinger Tag“ z.B. wurden nach einer kombinierten Ruder- und Segeltour mit Brotzeit auf einem Wikingerschiff spannende Wettkampf- und Teamspiele wie z.B. Streitaxt werfen, Bogenschießen und Tauziehen durchgeführt. Am letzten Tag stand die Entwicklung des Teamgeistes im Vordergrund. Dabei lösten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgaben, die den Klassenzusammenhalt thematisierten und förderten.  
Nach einer erlebnisreichen Woche fuhren die Schüler mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck zufrieden nach Hause.

Wasserski mit dem Beruflichen Gymnasium

Der Ski- und Snowboardkurs des 12. Jahrgangs unseres beruflichen Gymnasiums bereitet sich auf die Kompaktphase im Dezember vor. Hierfür sind die Schülerinnen und Schüler auf, über und im Wasser unterwegs. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase an der Wasserskianlage des Blauen Sees in Garbsen erfolgten die ersten Starts. Jeder Anfang ist schwer, und einige wurden gleich am  Start überrascht mit darauffolgender Wasserlandung. Die Skifahrer zeigten ihr Können beim Wasserski und die Snowboarder beim Wakeboarden.
Ein Event ganz im Zeichen der Bretter, die die Welt bedeuten, mit einer Menge Aktion, noch mehr Spaß und vielen neuen Bewegungserfahrungen. Am Ende konnten alle Schülerinnen und Schüler sicher ihre Runden drehen. Der Schnee kann kommen!

VK17611 Kanufahren am 29.08.18

Halb erfroren, nass geregnet und sichtlich schlecht gelaunt standen wir vor den Sommerferien an unserem Treffpunkt, von dem wir gleich mit unseren Kanus starten sollten. Zu unserem Glück hatte sogar der Kanuverleiher Mitleid mit uns und ließ uns so unsere Tour auf den 29.08.18 verschieben.
So starteten wir also nach einer kurzen Einweisung des Verleihers ohne jegliche Ahnung, wo wir nun eigentlich lang mussten, bei strahlendem Sonnenschein, mit blauem Himmel und fünf Booten in unser Abenteuer flussabwärts.
Schon beim Einsteigen konnte man erahnen, dass hier nicht unbedingt Profis am Paddel saßen und als dann endlich alle Platz genommen hatten, fand man die ersten auch schon fünf Meter weiter, im Gebüsch hängend und kreischend vor Kontrolllosigkeit über das Boot, wieder.
Ziemlich schnell teilte sich unsere Gruppe in drei Rennboote, die die eigentlich dreieinhalb stündige Fahrt um eine Stunde abkürzten, und die anderen beiden Boote mit ihren Insassen, die die schöne Natur rund um die Leine erforschten, sich gegenseitig Wasserproben zukommen ließen und am Ende Tests durchführten, wie lange die Klassenkameraden auf sie warten würden, ohne sie beim Aussteigen zurück ins Wasser zu schmeißen, weil sie so lange auf sie warten mussten.
Zwei Highlights der Tour waren eindeutig: Als wir zum Umsteigen mit unseren Booten wie selbstverständlich durch die Innenstadt Hannovers spazierten und dann ein ganz witziger Kamerad sein Boot eine zwei Meter hohe Treppe mit einem kräftigen Schwung einfach ins Wasser warf, als wäre er zwischenzeitlich zum Hulk mutiert.
Fazit des Ausfluges: Muskelkater in den Armen und Schultern, Rückenschmerzen wie alte Menschen, Blasen an den Händen – aber eine gelungene Tour mit vielen schönen, bleibenden Erinnerungen, einem besseren Klassenzusammenhalt und mehr Verständnis und Sympathie für unsere Lehrer. Danke Herr Detert und Frau Haas!
(Yvette Bamberger)

Projektarbeit des 12. Jahrgangs begeistert unseren Kultusminister

Am Anfang war ich sehr nervös, weil mit dem Kultusminister eine für unsere Schule sehr wichtige Persönlichkeit zu Gast war. Diese anfängliche Nervosität ist dann schnell verflogen, da der Kultusminister sehr freundlich und interessiert war. Am besten hat mir gefallen, dass alle Anwesenden sich an dem Treffen aktiv beteiligt haben. Es gab niemanden, der nur durch physische Anwesenheit geglänzt hat.
(Lukas Scholz, Schüler)
Der Minister wirkte interessiert am Gründerpreis und hat unsere Idee genauer hinterfragt. Wir fanden ihn nett, sympathisch und aufgeschlossen. Die Diskussion zwischen uns Schülern und unseren Lehrern und dem Minister fanden wir richtig interessant.
(Yasmina Ayyildiz, Sarina Blumenberg und Leonie Abeln, Schülerinnen)

Unser Kultusminister, Herr Grant Hendrik Tonne, besuchte am 15.08.2018 die BBS 11 und informierte sich über das Berufliche Gymnasium Wirtschaft unserer Schule.
Aus dem besonderen Unterrichtsprofil unseres Beruflichen Gymnasiums wurde ihm das Projekt im 12. Jahrgang vorgestellt. Dabei nimmt die BBS 11 am Deutschen Gründerpreis für Schüler (DGPS) teil, dem größten Existenzgründerplanspiel für Schüler in Deutschland, das auch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt wird. 2018 nahmen insgesamt 800 Spielgruppen an dem Planspiel teil, darunter 13 von der BBS 11. Kernaufgabe ist die Entwicklung und Vermarktung einer Geschäftsidee für ein fiktives neues Unternehmen. Betreut werden die Spielgruppen durch einen „Coach“, an unserer Schule ist es eine Lehrkraft, und einen externen Experten, den „Unternehmenspaten“, den die Gruppen selbst finden müssen.
Die Ergebnisse der Projektarbeit werden von Juroren bewertet. Alle Gruppen erhalten am Ende ein ausführliches Feedback und eine Teilnehmerurkunde, die bei Bewerbungen in der Wirtschaft wichtig sein kann. Spielgruppen der BBS 11 haben es schon mehrfach unter die besten 10 in Deutschland geschafft.
Typisch für das Projekt ist, dass diverse Unterrichtsfächer bei der Durchführung eng zusammenarbeiten. Gleichzeitig ist es ein wichtiger Baustein zur Vorbereitung auf das spätere Berufsleben durch die mehrwöchige, intensive Arbeit an einer komplexen Aufgabe in einem Team, die Übernahme von Verantwortung für Ergebnisse und das Präsentieren vor größeren Gruppen.
Die Spielgruppe „Heartscan“ stellte ihr Geschäftskonzept zu einer Smartwatch vor, die Herzinfarkte selbstständig erkennt und automatisch einen Notruf absetzt.
Minister Tonne zeigte sich begeistert von diesem praktischen Stück Unterricht. Hieraus entwickelte sich ein intensives Gespräch zwischen ihm und den Schülerinnen und Schülern sowie den beiden anwesenden Unternehmenspaten, an dessen Ende sich alle einig waren, dass diese Form von Unterricht nicht nur eine sinnvolle Vorbereitung auf Beruf und Studium, sondern auch ein gutes Beispiel dafür ist, wie moderner, praxisnaher Unterricht aussehen kann.
Daneben ging es in der Aussprache auch um Probleme, die die BBS 11 derzeit beschäftigten. Das Berufliche Gymnasium Wirtschaft muss zunehmend mit Integrierten Gesamtschulen um neue Schüler konkurrieren. Viele Schüler wechseln mit erheblichen Defiziten in Mathematik und Deutsch auf unsere Schule, die im Unterricht bis zum Zentralabitur mühsam aufgearbeitet werden müssen.
Insgesamt war der Besuch des Kultusministers eine rundherum gelungene Veranstaltung.