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Auf Plattbodenschiffen auf dem Ijsselmeer

In diesem Jahr fuhren zwei unserer 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums zum Kennenlernen und zur Teambildung zum Segel auf dem Ijsselmeer. Hier die Berichte der beiden Klassen:
„Am Montag, den 29.08.2016 war es dann endlich soweit – wir starteten zu unserer Klassenfahrt auf dem Ijsselmeer.
Wir, die Klasse BG 16112, konnten uns auf dieser Fahrt richtig gut kennenlernen und als Klasse finden. Hand in Hand haben wir nicht nur gemeinsam die neuen Herausforderungen an Bord gemeistert, sondern auch gelernt, dass wir im Team unsere eigenen Stärken optimal einbringen können. Dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz, und wir hatten einige unvergessliche Tage zusammen, ob wir nun im Wattenmeer Fußball spielten oder einfach in der Sonne gemeinsam auf Deck entspannten. Da war dann auch der Sonnenbrand, den einige hatten, ganz gut zu ertragen.
Wir lebten und kochten zusammen, wir ergänzten und unterstützen uns gegenseitig, und wenn alles gut ging, hatten wir abends noch genug Zeit, gut gelaunt die kleinen Häfen, die wir anliefen, zu besichtigen.“

„Am Montag, den 29. August 2016 startete unsere gerade neu gebildete Klasse der BG 16113 zu unserer Klassenfahrt nach Holland. Eine Woche lebten wir auf einem Plattbodenschiff. Nach einer kurzen Einweisung in Besan, Fock oder Knotenarten mussten wir tatkräftig beim Segelsetzen mit helfen; die wohl verdiente Entspannung gab es dann an Deck oder auch im Klüvernetz bei strahlendem Sonnenschein. Unsere Route führte uns in verschiedene Häfen im Ijsselmeer, wie Lemmer, Makkum, Enkhuizen, aber auch auf die wunderschöne Insel Terschelling in der Nordsee. Plattbodenschiffe können Trockenfallen und so standen wir an einem Tag mitten im Wattenmeer und entdeckten bei einer Wattwanderung die Tier- und Pflanzenwelt der Nordsee wie Krebse, Seehunde und Seesterne. Nach einigen Stunden Wartezeit stieg das Wasser hoch genug an, sodass wir die Fahrt in Richtung Ijsselmeer fortsetzen konnten.
Spaghetti Bolognese, Gulasch mit Kartoffeln und Rotkohl, Chili con carne, Tortellini mit unterschiedlichen Soßen – Kochen für die ganze Klasse inclusive Skipper und Maat – das war eine Herausforderung besonderer Art. Aber auch das haben wir gemeistert; die Gulasch-Gruppe hatte dabei sogar ziemlich gute Laune und hat in der kleinen Kombüse zu lauter Musik getanzt.
Nach einer Woche auf so engem Raum können wir mit Sicherheit sagen: Wir haben uns untereinander besser kennengelernt – der Schulalltag kann kommen.“

Segeln und Surfen am Brouwersdamm

Die beiden anderen 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums fuhren zum Segeln und Surfen in das Zeil & Surfcentrum Brouwersdam. Hier die Berichte der beiden Klassen:
„Am 29.08. ging es für uns, die Klasse BG 16111, gemeinsam mit unserer Parallelklasse BG16114 los Richtung Holland in das Zeil & Surfcentrum Brouwersdam, wo wir lernen sollten zu segeln.
Der Kurs startete direkt am nächsten Tag mit einer Einführung in die wichtigsten Grundlagen des Segelns, bevor wir bereits als Fünfergruppen jeweils ein eigenes Boot bekamen und zum ersten Mal selber segeln durften. Wir merkten sofort, wie wichtig es ist, gemeinsam zu arbeiten und sich dabei aufeinander verlassen zu können. Unser frisch erworbenes Wissen vertieften wir die nächsten Tage mit kleinen Theoriestunden und viel Praxis. Einer besonderen Herausforderung mussten wir uns am letzten Tag unseres Segelkurses stellen: Der Wind war stark und wir fuhren weiter raus. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten meisterten wir jedoch auch diese Herausforderung. Es war ein gelungener Abschluss unserer Fahrt.
Die Nachmittage und Abende verbrachten wir am Strand beim Sonnenuntergang, aber auch ein wenig Action wie ein Sprung von einer Wasserrampe oder ein Besuch im Aqua-Park durften nicht fehlen.
Die Klassenfahrt hat uns großen Spaß gemacht, wir haben uns gegenseitig besser kennengelernt und konnten unsere Klassengemeinschaft stärken.“

„Am Montagmorgen sind wir, die Klasse BG 16114, mit dem Bus nach Holland aufgebrochen. Nach einer sechsstündigen Fahrt erreichten wir das Zeil & Surfcentrum Brouwersdam, dort wurden wir von der Sonne empfangen. Nach ersten Informationen zum Surfcentrum und der Zimmereinteilung machten wir gemeinsam mit unseren Klassenlehrkräften eine kleine Erkundungstour. Zum Abschluss des ersten Tages gingen wir nach dem Abendessen gemeinsam zum nahen Strand, wateten durch das erfrischende Wasser und bewunderten den sagenhaften Sonnenuntergang.
Am nächsten Tag begann der Surfkurs mit unseren netten, hilfsbereiten Surflehrern Felix und Alex. Nach erfolgreichem Kampf mit den Neopren-Anzügen ging es zu ersten Surfversuchen aufs Wasser – trotz nur mäßigen Winds blieb dabei kein Haar trocken.
Leider hielt sich der Wind am zweiten Tag in Grenzen und alles ging etwas langsamer voran. Am Nachmittag konnten wir entscheiden, ob wir mit in die nahe Stadt Renesse fuhren oder mit unserem Klassenlehrer weiter Windsurfen üben wollten. Gegen Abend haben wir dann gemeinsam gegrillt und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Am Donnerstagmorgen begann unser letzter Surfkurs mit gutem Wind – wovon nicht alle begeistert waren, da es nicht ganz einfach war, auf den Brettern zu bleiben. Am Nachmittag hatten einige dann die Gelegenheit, die dortige Wasserrampe auszuprobieren. Zum Abschluss der Klassenfahrt gingen wir abends gemeinsam mit unseren Klassenlehrkräften an den Strand und haben die Woche besprochen – Surfen und Sonne satt.
Mit gestärkter Klassengemeinschaft fuhren wir am Freitagmorgen mit dem Bus wieder nach Hause.“

SPRINT-Klasse hoch über den Dächern der Stadt

In Zusammenhang mit dem aktuellen Thema in der SPRINT-Klasse „Rund um das Geld“ besuchten unsere Schülerinnen und Schüler diese Woche die NordLB und konnten sich dabei auch einmal Hannover von oben ansehen. Francine Kynast, Leiterin des französischen Honorarkonsulates, empfing die Gruppe und geleitete sie in die 17. Etage, wo Vorstandsmitglied Ulrike Brouzi die Klasse vor dem Tagungsraum des Aufsichtsrates in der 17. Etage des NORDLB-Gebäudes erwartete und sich Zeit für Gespräche nahm. Für alle Teilnehmer beeindruckend war die exzellente Sicht auf Hannover und seine Umgebung.
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Schulversuch an der BBS 11 der Region Hannover

Drei Tage Unterricht, zwei Tage Ausbildung im Betrieb – mit der Höheren Handelsschule dual (auch BRdual) startete zu Beginn des neuen Schuljahres ein Schulversuch, der den Schülerinnen und Schülern den Übergang in eine duale Berufsausbildung erleichtern soll. Dabei arbeiten BBS 11 und Praktikumsbetriebe noch enger als bisher zusammen und versuchen Theorie und Praxis intensiv zu verzahnen.
Neugierig? Weitere Informationen enthält der Beitrag im Magazin „Niedersächsische Wirtschaft“, dem regionalen Wirtschaftsmagazin der IHK Hannover.
Das Modellprojekt benötigt neben den interessierten Schülerinnen und Schülern auch Unternehmen, die sich eine Kooperation im Rahmen des Schulversuches vorstellen können. Interessiert? Dann sprechen Sie uns an.
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Warum ich Stammzellen gespendet habe

Ich bin Auszubildender zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der VGH. Im Rahmen der Ausbildung besuche ich die BBS 11 in Hannover. Bei einer Blutspende-Aktion des Deutschen Roten Kreuzes, die die BBS 11 regelmäßig durchführt, wurde ich Erstspender. Dabei habe ich mich auch in der Stammzellspenderdatei des DSD registrieren lassen.
Nach einigen Tagen erhielt ich meinen Spenderausweis, und nur wenige Wochen später bekam ich schon einen Anruf, dass ich eventuell als Spender für einen Leukämiepatienten in Frage komme. Und dann ging alles ganz schnell. Es wurden verschiedene Untersuchungen gemacht, und da alles passte, durfte ich dem Patienten Stammzellen spenden.
In meinem Familien-, Freundes- und Kollegenkreis bin ich auf sehr viel Interesse, aber auch auf verschiedene Meinungen gestoßen. Denn warum sollte man jemandem helfen, den man unter Umständen niemals kennenlernt? Doch warum sollte ich es nicht tun? Ein Leben ist in meinen Augen nicht in Geld oder Zeit aufzuwiegen, und man sollte jederzeit dafür einstehen, das Leben zu schützen und zu erhalten. Es ist egal welches Leben, in welchem Land, mit welcher Hautfarbe, es ist nur wichtig, das jeder für sich im Rahmen seiner Möglichkeiten anderen zur Seite steht.
Es war für mich eine wichtige Erfahrung in meinem Leben, und jetzt weiß ich, wie wichtig Stammzell- und Blutspenden sind.

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Deutschlehrkräfte bilden sich fort

Am 06.09.2016 nahmen elf Kolleginnen und Kollegen der Deutsch-Fachgruppe aus der Berufsschule an einer ganztägigen Fortbildung zur Thematik „Kommunikation“ teil. Diese Veranstaltung wurde von Herrn Sawatzki (Reflaction, Bochum) durchgeführt. Im Zentrum stand die Verknüpfung von praktischen Übungen mit übergeordneten Zielsetzungen zu ausgewählten Kommunikationsthemen. Eine Fortsetzung ist für das zweite Schulhalbjahr geplant.

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Die SPRINT-Klasse bittet zu Tisch

Seit Schuljahresbeginn 2016/17 werden an der BBS11 der Region Hannover jugendliche Flüchtlinge in einer Sprachintegrationsklasse (kurz: SPRINT) unterrichtet. Neben Deutsch als Fremdsprache und unterschiedlicher Integrationsaktivitäten zu unserer regionalen Kultur und Lebenswelt, nehmen die Jugendlichen auch am Sportunterricht anderer Klassen teil. Dazu wurden Hallenschuhe gekauft. Um sich hierfür zu bedanken, hatten einige Schüler der SPRINT-Klasse vorgeschlagen, für die Schule zu kochen. Gesagt – getan. Am vergangenen Freitag wurde in der Halle eine lange Tafel aufgebaut und arabische Gerichte  – kalt und warm – konnten verkostet werden. Spontan kamen neben der SPRINT-Klasse und deren Schülerpaten auch Schülerinnen und Schüler weiterer Klassen sowie deren Lehrkräfte dazu und waren begeistert.

Congratulations!

Katharina Wirch, Elena Strecker, Pia Rosenhagen, Philip Majer und Florian Dziamski haben sich im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft auf das Cambridge First Certificate in English (FCE) vorbereitet und die Prüfung am Ende des letzten Schuljahres bestanden.
Das Cambridge Certificate ist ein englisches Sprachzertifikat der Universität Cambridge für Nicht-Muttersprachler. Es dient der Bescheinigung qualifizierter Englischkenntnisse und ist international bei Bildungseinrichtungen und Unternehmen anerkannt. Die Prüfungen basieren auf dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Das First Certificate entspricht der Prüfungskategorie B2 und hat ein mit dem TOEFL-Test vergleichbares Anforderungsprofil und -niveau. Ein erworbenes Cambridge Certificate ist – im Gegensatz zum TOEFL-Test – lebenslang gültig.
Für alle Interessierten: die AG findet zweistündig statt, der nächste Durchgang beginnt nach den Herbstferien.