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Gedenkveranstaltung mit Frau Lasker-Wallfisch

Am 15.10.2018 besuchte der 12. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft in Begleitung von Herrn Petrik, Herrn Warschau und Frau Dr. Wussow-Klingebiel eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Verbrechen an Juden im zweiten Weltkrieg.
Im Neuen Rathaus hielt Frau Anita Lasker-Wallfisch einen Vortrag über ihre Erlebnisse im Arbeitsdienst, im Gefängnis sowie in den Konzentrationslagern Auschwitz und Bergen-Belsen – eine Zeit, die sie unglaublicherweise überlebte.
Die 93jährige Rednerin, die aus einer außerordentlich gebildeten und gut in der damaligen deutschen Gesellschaft integrierten Familie stammt, beeindruckte insbesondere durch ihre ungeheure mentale Stärke und ihre sachliche, keineswegs verbitterte Erzählweise. Ihre Erzählungen waren reich an erschütternden Einzelheiten. Ihr Schicksal aus erster Hand zu hören, berührte das Publikum spürbar.
Sehr interessant war der Bericht ihrer Tochter Maya, die in England aufwuchs und die sich zeitlebens ohne eigene Geschichte und ohne Heimat fühlte. Für sie war der Umgang ihrer Mutter mit der Vergangenheit schwer – vieles wurde lange nicht thematisiert, da ihre Mutter nach dem Krieg versuchte, ein ganz ‚normales‘ Familienleben zu führen.

„Jede künstlerische Leistung ist ein Sieg über die menschliche Trägheit“

Ganz im Sinne Karajans belohnten sich die Versicherungsklassen im September mit dem Besuch des Jungen Schauspiels im Ballhof-Theater.
Staunend, sich engagierend – eben alles außer träge – folgten die Schüler dem mitreißenden Stück „All das Schöne“, welches sie in herzergreifend unsentimentaler und lebendig herausfordernder Weise mit dem Thema „Depressionen“ konfrontierte.
Ein gelungener und Eindruck hinterlassender Nachmittag für die Versicherungsschüler, wie ihre zahlreichen, sich anknüpfenden Gespräche auf dem Ballhofplatz verdeutlichen sollten, in denen neben der Thematik insbesondere die schauspielerische Leistung sowie die inspirierte Inszenierung hervorgehoben wurden.

Fotos: Isabel Machado Rios

IK 1653 schafft den „ESCAPE“

Zum  Abschluss des letzten Blocks frühstückte die IK 1653 in entspannter Atmosphäre in einem Café in der Nähe der Schule. Danach ging es zur Vahrenwalder Straße in einen „Escape Room“. Dort geht es darum, gemeinsam Rätsel zu lösen, um aus dem Raum zu „entkommen“. Unsere Räume hießen „Mord im Café“, „Der Bankraub“, „Die Spur des Tüftlers“ und „Kommissar Parker“ und waren dem Thema entsprechend gestaltet.
Die Lösung der Rätsel erforderte Kombinatorik und Teamarbeit, so dass es ein gelungener Abschluss der Berufsschulzeit war.

Klassenfahrt der Bankenabschlussklassen

Am 20.09.2018 brachen wir mit drei Bankenklassen nach Frankfurt, die Hauptstadt der Banken, auf.
Nach einer entspannten Zugfahrt kamen wir, mit einer wunderschönen Aussicht auf die Skyline, in Frankfurt an. Unser erster Halt war die deutsche Bundesbank. Während sich die eine Gruppe auf eine Stadttour durch das Bankenviertel begeben hatte, blieb die andere Gruppe zu einem Workshop über die Geldpolitik in der Bundesbank. Danach war die andere Gruppe mit dem Workshop dran und wir begaben uns zur GLS-Bank, welche sich dadurch auszeichnet, dass sich ihre Geschäftsphilosophie an den Themen Ethik und Ökologie orientiert.
Den Abend verbrachten wir alle gemeinsam in dem bürgerlichen Restaurant “Douth Schneider”.
Der nächste Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück in unserem Hostel.
Nachdem sich jeder ausreichend gestärkt hatte, gingen wir alle gemeinsam zur Triodos Bank, einer weiteren Ethik Bank, mit leicht unterschiedlicher Philosophie. Auch hier erwartete uns ein aufschlussreicher Vortrag.
Anschließend hatten alle etwas Freizeit, die genutzt wurde, um Sehenswürdigkeiten wie den Main Tower zu besuchen. Von diesem hatten wir eine atemberaubende Aussicht.
Den Abschluss des Tages bildete eine Rallye zur Geschichte des Geldes im Geldmuseum.
Wir blicken zurück auf eine tolle Zeit in einer ganz besonderen Stadt, die sicher den einen oder anderen von uns wieder sehen wird.
Dario Grohmann

Angehende Bankkaufleute zu Besuch bei der Deutschen Bundesbank in Hannover

Vom 17. bis 19. September 2018 nahmen drei Klassen unserer Berufsschule am Workshop „EZB: Geldpolitik im Krisenmodus“ im Hause der Deutschen Bundesbank in Hannover teil.
Die Klassen BK 1652, BK 1653 und BK1654 wurden zusammen mit ihren Fachlehrerinnen Frau Dr. Augath und Frau Hildebrandt von dem Referenten Hartmut Arendt am Eingang der Deutschen Bundesbank empfangen und anschließend in den Sitzungsraum geführt.
Herr Arendt führte die Klassen mit der Schlagzeile der Bild-Zeitung „Bundesbank schlägt Geld-Alarm!“ in das Thema ein. Nach einer kurzen Erörterung dieses provozierenden Titels hörten die Klassen einen Vortrag über die Risiken und Nebenwirkungen der EZB-Geldpolitik mit anschließender offener Diskussion. Dieses war für die Schülerinnen und Schüler der Bankenklassen eine tolle Gelegenheit, ihr Wissen zu komplexen Themen der Geld- und Zinspolitik der EZB auf motivierende Art zu erweitern.

VK1655 – Exkursion in die Welt der Kaffeekirschen

Espresso, Latte oder Cappuccino? Oder einfach nur Americano? Es gibt ihn in den verschiedensten Ausführungen: den Kaffee. Er ist das Lieblingsgetränk der Deutschen – noch vor Bier! – und begleitet uns durch unser Leben. Doch nur die wenigsten wissen, dass der Kaffee aus einer kirschähnlichen Frucht gewonnen wird: der Café Cereza, zu Deutsch: der Kaffeekirsche.
Und daher stammt auch der Name der Rösterei, die wir im Rahmen einer Exkursion mit unserer Klasse, der VK1655, und Frau Janssen besuchten: das Café Cereza. Inhaber Heiko Voßgröne lebt seinen Traum. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Südamerika fasste er den Entschluss, sein Hobby zum Beruf zu machen und machte sich mit seiner Kaffeerösterei selbstständig.
Als wir in seiner Rösterei ankamen, gab es zunächst neben Keksen eine Kostprobe seines gerösteten Kaffees. Während wir in den Genuss von Espresso, Cappuccino oder Americano kamen, erzählte uns Herr Voßgröne einiges über den Kaffee, das zweitwichtigste Handelsgut nach Erdöl.
Nach der Präsentation machten wir eine Kaffeeverkostung, in der Fachsprache Cupping genannt. Zur Auswahl standen vier verschiedene Sorten aus vier verschiedenen Ländern. Dabei war es höchst beeindruckend zu sehen, wie viele verschiedene Geschmacksrichtungen ein Kaffee haben kann. Zum Schluss wurden wir noch Zeugen einer „Live-Röstung“, was den interessanten und schmackhaften Tag abrundete. Alles in allem waren wir überrascht, wie facettenreich doch die Welt des Kaffees ist.
Tim Gennrich

„Wer wird Millionär?“ bei der Hannoverschen Volksbank

Auch in diesem Jahr war die BBS 11 auf der Bankenpräsentation der Hannoverschen Volksbank durch Frau Dr. Augath und Frau Boenisch als zukünftiges Klassenlehrerteam vertreten.
Die 13 Auszubildenden, die ihre Ausbildung zum 1. August angefangen haben, stellten dabei – geleitet durch Fragen analog der Fernsehsendung  „Wer wird Millionär?“ – die Hannoversche Volksbank vor. Während die ersten Fragen beispielsweise das Genossenschaftswesen oder die Verbundpartner behandelten, standen im späteren Verlauf immer mehr die Herausforderungen der Digitalisierung und die sozialen Medien im Focus – natürlich nicht ohne entsprechendem Einsatz dieser Medien.
Abgerundet wurde der Fernsehabend durch einen kulinarischen Ausklang und die
Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.

Besuch der Maker Faire 2018 in Hannover

Am Freitag, den 14. September 2018, besuchte der 11. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums der BBS11 die Maker Faire 2018 in Hannover. An über 200 Ständen durften die Schülerinnen und Schüler die Messe für Inspiration, Kreativität und Innovation erleben. 

Über das Außengelände des Hannover Congress Centrums schlich dieses Jahr mit dem Clampasaurus ein Wesen aus der Urzeit, vorbei an der Singer- und Songwriterbühne, einem Außenparcours für Modellautos und der schwimmenden Open Island. In den Hallen nebenan wurden erste Lötversuche unternommen, Grußkarten gebastelt oder die Pappcontroller von Nintendo Labo zusammengesteckt. Am Ende des Messetages hatte jeder Teilnehmer eine Menge neuer Eindrücke und Ideen gewonnen.

Klassenfahrt in den Oberharz

Die Woche vom 27. bis zum 31.08. verbrachten zwei 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums in dem idyllischen Sorge im Oberharz. Diese erlebnispädagogische Klassenfahrt zu Beginn des Schuljahres diente vorrangig der Teambildung in den Klassen und der Förderung persönlicher und sozialer Kompetenzen. Die Unterbringung im im DDR-Stil eingerichteten Ferienheim „Sorgenfrei“ und zahlreiche gemeinsame Aktivitäten zeichneten diese Woche aus.
Passend zur Lage des Dorfes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze wurden die Schülerinnen und Schüler mit der ZDF-Dokumentation „Das Opfer und sein Schütze“ im „Kino Sorgenfrei“ und einer anschließenden Grenzwanderung auf eine Zeitreise in das Jahr 1979 geschickt. Beim Wandern auf den Spuren der Geschichte konnte man so die jüngste deutsche Vergangenheit auf einzigartige Weise erleben. Bei täglichen sportlichen Aktivitäten wie Mountainbiken, Kajakfahren und ausgiebigen Wanderungen konnten die Schülerinnen und Schüler die Vielseitigkeit und Schönheit der Harzer Natur entdecken. Die grandiose Aussicht beim Marsch über die längste Fußgänger-Hängebrücke der Welt ließ alle staunen. Mit einem gemütlichen Beisammensein beim Abendbrot und einem geselligen Grillabend wurden die Tage dann abgerundet.
Insgesamt blicken wir auf eine sehr harmonische und abenteuerliche Woche zurück, in der sich tolle Klassengemeinschaften bildeten.

Wikingergeschichten am Ratzeburger See

Vom 27.08.18 – 31.08.18 ging es für die Schülerinnen und Schüler der Klasse BG 18113 an den Ratzeburger See. Übernachtet wurde in einem ehemaligen Gutshaus in Meetzen, einem kleinen, sehr ruhigen Ort in Mecklenburg Vorpommern. Die nächstgelegene kleinere Stadt lag ein Stück entfernt, so dass die Schülerinnen und Schüler die Chance hatten, sich ganz auf sich und die Klassengemeinschaft zu konzentrieren. So wurde in der Freizeit jeden Abend mit der gesamten Klasse das kommunikative Kartenspiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ gespielt, bevor die Abende mit Volleyball, Tischtennis, Fußball und anderen Laufspielen ausklangen.
Aber auch tagsüber gab es ein buntes Programm: Am „Wikinger Tag“ z.B. wurden nach einer kombinierten Ruder- und Segeltour mit Brotzeit auf einem Wikingerschiff spannende Wettkampf- und Teamspiele wie z.B. Streitaxt werfen, Bogenschießen und Tauziehen durchgeführt. Am letzten Tag stand die Entwicklung des Teamgeistes im Vordergrund. Dabei lösten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgaben, die den Klassenzusammenhalt thematisierten und förderten.  
Nach einer erlebnisreichen Woche fuhren die Schüler mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck zufrieden nach Hause.