VK17611 Kanufahren am 29.08.18

Halb erfroren, nass geregnet und sichtlich schlecht gelaunt standen wir vor den Sommerferien an unserem Treffpunkt, von dem wir gleich mit unseren Kanus starten sollten. Zu unserem Glück hatte sogar der Kanuverleiher Mitleid mit uns und ließ uns so unsere Tour auf den 29.08.18 verschieben.
So starteten wir also nach einer kurzen Einweisung des Verleihers ohne jegliche Ahnung, wo wir nun eigentlich lang mussten, bei strahlendem Sonnenschein, mit blauem Himmel und fünf Booten in unser Abenteuer flussabwärts.
Schon beim Einsteigen konnte man erahnen, dass hier nicht unbedingt Profis am Paddel saßen und als dann endlich alle Platz genommen hatten, fand man die ersten auch schon fünf Meter weiter, im Gebüsch hängend und kreischend vor Kontrolllosigkeit über das Boot, wieder.
Ziemlich schnell teilte sich unsere Gruppe in drei Rennboote, die die eigentlich dreieinhalb stündige Fahrt um eine Stunde abkürzten, und die anderen beiden Boote mit ihren Insassen, die die schöne Natur rund um die Leine erforschten, sich gegenseitig Wasserproben zukommen ließen und am Ende Tests durchführten, wie lange die Klassenkameraden auf sie warten würden, ohne sie beim Aussteigen zurück ins Wasser zu schmeißen, weil sie so lange auf sie warten mussten.
Zwei Highlights der Tour waren eindeutig: Als wir zum Umsteigen mit unseren Booten wie selbstverständlich durch die Innenstadt Hannovers spazierten und dann ein ganz witziger Kamerad sein Boot eine zwei Meter hohe Treppe mit einem kräftigen Schwung einfach ins Wasser warf, als wäre er zwischenzeitlich zum Hulk mutiert.
Fazit des Ausfluges: Muskelkater in den Armen und Schultern, Rückenschmerzen wie alte Menschen, Blasen an den Händen – aber eine gelungene Tour mit vielen schönen, bleibenden Erinnerungen, einem besseren Klassenzusammenhalt und mehr Verständnis und Sympathie für unsere Lehrer. Danke Herr Detert und Frau Haas!
(Yvette Bamberger)